00:04: In einem Prüflabor ist Sicherheit nicht optional – sie ist eine Vorgabe, und jeder Aspekt zählt, einschließlich der Prüfmaschine selbst.
00:12: Während die meisten Prüfungen ohne Zwischenfälle ablaufen, können die seltenen Ausnahmen schwerwiegende Folgen haben.
00:18: Deshalb sind Instron Systeme so konstruiert, dass funktionale Sicherheit im Kern verankert ist, und sie stärken den sicheren Betrieb durch integrierte Schutzmaßnahmen, die die Protokolle und Standards Ihres Labors ergänzen.
00:29: Sicherheit ist auf grundlegender Ebene verankert. Beginnend mit der Systemarchitektur ist jeder Rahmen der Serien 6800 und 3400 in Übereinstimmung mit ISO 13849 ausgelegt, einem internationalen Standard für funktionale Sicherheit.
00:43: Dadurch wird sichergestellt, dass Schutzmechanismen selbst im Fehlerfall aktiv bleiben und die Bediener jederzeit besser geschützt sind.
00:50: Ein zentraler Bestandteil dieser Grundlage ist eine virtuelle Verriegelung, die vor unbeabsichtigter Traversebewegung schützt – sei es durch ein versehentliches Drücken einer Taste oder einen seltenen Systemfehler.
01:00: Im Gegensatz zu Systemen, die auf manuell aktivierte Sicherheitsmodi angewiesen sind, die deaktiviert bleiben oder vergessen werden können, stellt die Systemarchitektur der neuesten Instron Generation sicher, dass der Schutz stets aktiv ist.
01:11: Wird die Traversebewegung automatisch eingeleitet, z. B. während einer Prüfung oder beim Rückfahren in eine festgelegte Position, müssen Bediener die Verriegelungstaste drücken, um die Bewegung zu ermöglichen.
01:21: Bei manuellen Vorgängen wie dem Verfahren der Traverse im Jog-Betrieb hat der Bediener bereits die direkte Kontrolle, sodass keine Überbrückung der Verriegelung erforderlich ist.
01:29: Diese bewusste Trennung fördert sicheres Verhalten und stellt sicher, dass Bewegungen nur dann erfolgen, wenn sie beabsichtigt sind.
01:36: Jedes System der Serien 6800 und 3400 umfasst außerdem physische Endschalter, die die Grenzen des Traversenhubs festlegen und so dazu beitragen, Kollisionen von Spannzeugen und Überfahrten zu verhindern, die das System beschädigen könnten.
01:48: Um diesen kritischen Einrichtungsschritt zu unterstützen, fordert das integrierte Sicherheits-Coaching von Bluehill® Universal die Bediener dazu auf, diese physischen Grenzen vor der Prüfung festzulegen – für einen sichereren und konsistenteren Prüfaufbau.
02:01: Für Labore mit hohem Durchsatz bietet ein optionaler Lichtvorhang eine Alternative zur manuellen Verriegelung und optimiert den Workflow, ohne den Schutz zu beeinträchtigen.
02:10: Betritt ein Bediener den Prüfraum, deaktiviert der Vorhang automatisch die Rahmenbewegung.
02:15: Sobald er den Bereich verlässt, wird die Bewegung freigegeben, und falls konfiguriert, kann die Prüfung automatisch starten – für maximale Effizienz.
02:22: Für Labore, die den Durchsatz noch weiter steigern möchten, bietet Instron vollständig eingehauste automatisierte Systeme, die es überflüssig machen, dass Bediener während der Prüfung den Prüfraum betreten müssen.
02:32: Wenn ein Zugang erforderlich ist, verhindern sicherheitsverriegelte Türen automatisch die Systembewegung, sobald sie geöffnet werden.
02:39: Während die Rahmenbewegung ein zentrales Sicherheitsrisiko darstellt, müssen auch andere Risiken berücksichtigt werden – insbesondere bei der Prüfung spröder oder hochenergetischer Werkstoffe, bei denen umherfliegende Teile entstehen können.
02:49: Instron Prüfsysteme können mit Splitterschutzvorrichtungen konfiguriert werden, die optional über Sicherheitsverriegelungsfunktionen verfügen, um Fragmente zurückzuhalten und das Verletzungsrisiko zu reduzieren.
02:59: Bei Instron geht es bei Sicherheit nicht nur um Compliance. Sie ist eine Designphilosophie, die in jede Ebene des Systems eingewoben ist.
03:07: Ob Sie eine einzelne Prüfung durchführen oder Tausende – dieses Schutzniveau ändert sich nie. Es ist von Anfang an integriert.
03:14: Instron: Der Unterschied ist messbar.