Biaxialer Radermüdungstest
Räder sind sicherheitsrelevante Komponenten jedes Fahrzeugs und während ihrer Lebensdauer starken Belastungen ausgesetzt. Ihre Zuverlässigkeit kann nur durch Tests unter Laborbedingungen gewährleistet werden, die den tatsächlichen Belastungsbedingungen so genau wie möglich entsprechen. Basierend auf einer Idee des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF wird die Biaxiale Radprüfanlage seit den frühen 1980er Jahren validiert. Dieses Prüfverfahren wurde bei den meisten europäischen Radherstellern zum Standard und 2003 auch als SAE-Radstandard J 2562 eingeführt. Standardisierte Lastprofile wie Euro-Cycle oder AK-Cycle wurden entwickelt, die die Prüfzeit auf ein Minimum reduzieren konnten, indem der Schädigungsgehalt der ursprünglichen Auslegungsspektren von 300.000 km in ein beschleunigtes Spektrum von nur 10.000 km umgewandelt wurde. Heute steht eine zusätzliche Methode zur Erzeugung eines Lastprofils zur Verfügung. Mit der „Hayes Lemmerz“-Methode konnten die Steuerparameter des ZWARP direkt aus den Radkräften bestimmt werden, ohne den langen Umweg einer Dehnungsmessstreifenmessung.
Die Herausforderung
Räder sind kritische sicherheitsrelevante Fahrzeugkomponenten, die während ihrer Lebensdauer starken Belastungen ausgesetzt sind. Ihre Zuverlässigkeit kann nur durch Tests unter Laborbedingungen gewährleistet werden, die den tatsächlichen Belastungsbedingungen so genau wie möglich entsprechen.
Unsere Lösung
Der von Instron entwickelte Biaxiale Radtest (ZWARP) umfasst einen zusätzlichen hydraulischen Aktuator, der eine kontrollierte und hochpräzise Einstellung des Anstellwinkels zur Erzeugung hoher Seitenkräfte ermöglicht. Er zeichnet sich zudem durch seine kompakte Bauweise, hohe Robustheit und extrem hohe Reproduktionsqualität aus.
Mit dieser sogenannten „Hayes Lemmerz“-Methode konnten die Steuerparameter des ZWARP direkt aus den Radkräften bestimmt werden, ohne den langen Umweg einer Dehnungsmessstreifenmessung.