Überlappungsscherversuch an Elektronikklebstoffen
Hersteller von Elektronikklebstoffen müssen die Materialien charakterisieren, die bei der Oberflächenmontage mikroelektronischer Bauteile verwendet werden. Da OEMs ihre Elektronikgehäuse-Designs schnell ändern, werden neue Klebstoffe entwickelt, um Schritt zu halten, und die Messung der Verbindungsfestigkeit ist eine der wesentlichen Kenngrößen zum Vergleich verschiedener Formulierungen.
Der Überlappungsscherversuch ist eine anerkannte Methode zur Simulation realer Belastungsbedingungen. Der Versuch verwendet zwei überlappende Proben, die miteinander verklebt sind, und übt dann eine Zugkraft aus, bis die Verbindung durch Scherung versagt. Branchenorganisationen wie die International Electronics Manufacturing Initiative (iNEMI) bieten Empfehlungen zur Durchführung von Überlappungsscherversuchen zur Charakterisierung von Lotlegierungen, wie z. B. der Zinn-Silber-Kupfer-Legierungen (SAC), die in Lotpaste verwendet werden.
Empfohlene Prüflösungen
Universalprüfsysteme der 6800 Serie sind in Ein- und Zweisäulenkonfigurationen erhältlich, um Ihre Anforderungen an die Lastenkapazität zu erfüllen. Eine Reihe von Spannlösungen, wie z. B. mechanische Keilspannbacken und pneumatische Seitenspannbacken, stehen zur Verfügung, um die Probe sicher auszurichten und in Position zu halten.
Bluehill® Universal Software wird verwendet, um Prüfmethoden für Überlappungsscherversuche zu erstellen und die maximale Kraft zu messen, die zum Abscheren der verklebten Proben erforderlich ist. Für die qualitative Analyse zeichnet das TestCam-Modul ein Video jedes Versuchs auf, sodass Sie genau überprüfen können, wie sich die Verbindung unter Last verhalten hat.
